Sarah Loibl
Website under construction
Kontakt
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Über meine Arbeit
In gegenwärtigen Konstellationen epistemischer Unsicherheit wächst das Bedürfnis nach Orientierung: wir rufen eine kosmische Intelligenz an, suchen nach Antworten in den Sternen. Subjektive Erfahrung richtet sich auf das Lesen von Zeichen, von Mustern, auf die Suche einer Instanz, die mehr weiß als wir selbst. Handelt es sich um eine Abkehr von Erkenntnis oder vielmehr um deren Verschiebung? Wissen erscheint nicht länger ausschließlich als Resultat rationaler Verifikation, sondern als relationaler Prozess, in dem Intuition, Körper und Umwelten konstitutive Rollen einnehmen und untrennbar miteinander verwoben sind.
Meine aktuelle künstlerische Forschung setzt genau in dieser Zone an: an der Schnittstelle von Intuition, Imagination und dem, was gemeinhin als metaphysisch oder okkult bezeichnet wird. Ausgangspunkt ist die Frage: „Woher kommt Eingebung?“ Oder: „In welchem Verhältnis stehen kognitive Prozesse, körperliche Affekte und mögliche Formen eines ,Außen'?“
Im April 2026 beginne ich eine Ausbildung zum Medium und erweitere so meine bislang vor allem materiell und körperlich orientierte Praxis um eine Untersuchung immaterieller und nicht sichtbarer Dimensionen.Â
Ich verstehe die Ausbildung dabei nicht als Aneignung eines stabilen Wissenssystems, sondern als experimentelle, performative Versuchsanordnung, in der ich mich mit der Möglichkeit befasse, mit unsichtbaren, metaphysischen Ebenen in Kontakt zu treten und Praktiken des Empfangens, Übersetzens und Weitergebens erprobe.Â
Die Figur des Mediums sehe ich in diesem Zusammenhang als eine Art Grenzfigur, die die Stabilität des autonomen Subjekts ebenso infrage stellt wie die Eindeutigkeit von Autorschaft. Die Ambivalenz des Esoterischen – zwischen Erkenntnisversprechen und Ungewissheit – begreife ich dabei als künstlerisches Forschungsfeld, als ein Dispositiv, das zwischen Projektion, Intuition und „dem Anderen“ schwingt.
Meine malerische Arbeit operiert bereits an einer Schwelle von Sichtbarkeit, Entzug und dem Prozesshaften. Die Verwendung transparenter, großformatiger Bildträger destabilisiert die klassischen Parameter des Bildes – insbesondere seine Geschlossenheit und seine zeitlich-räumliche Fixierung. Transparenz ermöglicht Überlagerungen von Form und Farbe sowie die Umkehr von Vorder- und Rückseite – das Bild erscheint in Verflechtungen von Schichten, in Durchlässigkeiten und bleibt in ständiger Transformation.
Der Malprozess selbst, geprägt durch Bewegung, Maßstab und Fragilität der Materialien, führt zu Momenten von Kontrollverlust. Der Malprozess ist ein körperliches Geschehen: ein Streicheln, Schieben, Umkreisen oder auch Rempeln.
Ausgehend von dieser Praxis und der Annahme, dass es das eine, abgeschlossene Bild nicht gibt, stellt sich mir nun die Frage: Wie kann Malerei auf Phänomene reagieren, die jenseits des unmittelbar Sichtbaren oder materiell Fassbaren liegen? Was werden die Geistwesen mir sagen?
Preise und Stipendien
2019
Eberhard-Roters-Stipendium
der Stiftung Preussische Seehandlung und der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst, Berlin
Künstlerische Arbeit mit Bildungsinstitutionen
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Austellungen (Auswahl)
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Publikationen
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Kontakt
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Über meine Arbeit
In gegenwärtigen Konstellationen epistemischer Unsicherheit wächst das Bedürfnis nach Orientierung: wir rufen eine kosmische Intelligenz an, suchen nach Antworten in den Sternen. Subjektive Erfahrung richtet sich auf das Lesen von Zeichen, von Mustern, auf die Suche einer Instanz, die mehr weiß als wir selbst. Handelt es sich um eine Abkehr von Erkenntnis oder vielmehr um deren Verschiebung? Wissen erscheint nicht länger ausschließlich als Resultat rationaler Verifikation, sondern als relationaler Prozess, in dem Intuition, Körper und Umwelten konstitutive Rollen einnehmen und untrennbar miteinander verwoben sind.
Meine aktuelle künstlerische Forschung setzt genau in dieser Zone an: an der Schnittstelle von Intuition, Imagination und dem, was gemeinhin als metaphysisch oder okkult bezeichnet wird. Ausgangspunkt ist die Frage: „Woher kommt Eingebung?“ Oder: „In welchem Verhältnis stehen kognitive Prozesse, körperliche Affekte und mögliche Formen eines ,Außen'?“
Im April 2026 beginne ich eine Ausbildung zum Medium und erweitere so meine bislang vor allem materiell und körperlich orientierte Praxis um eine Untersuchung immaterieller und nicht sichtbarer Dimensionen.Â
Ich verstehe die Ausbildung dabei nicht als Aneignung eines stabilen Wissenssystems, sondern als experimentelle, performative Versuchsanordnung, in der ich mich mit der Möglichkeit befasse, mit unsichtbaren, metaphysischen Ebenen in Kontakt zu treten und Praktiken des Empfangens, Übersetzens und Weitergebens erprobe.Â
Die Figur des Mediums sehe ich in diesem Zusammenhang als eine Art Grenzfigur, die die Stabilität des autonomen Subjekts ebenso infrage stellt wie die Eindeutigkeit von Autorschaft. Die Ambivalenz des Esoterischen – zwischen Erkenntnisversprechen und Ungewissheit – begreife ich dabei als künstlerisches Forschungsfeld, als ein Dispositiv, das zwischen Projektion, Intuition und „dem Anderen“ schwingt.
Meine malerische Arbeit operiert bereits an einer Schwelle von Sichtbarkeit, Entzug und dem Prozesshaften. Die Verwendung transparenter, großformatiger Bildträger destabilisiert die klassischen Parameter des Bildes – insbesondere seine Geschlossenheit und seine zeitlich-räumliche Fixierung. Transparenz ermöglicht Überlagerungen von Form und Farbe sowie die Umkehr von Vorder- und Rückseite – das Bild erscheint in Verflechtungen von Schichten, in Durchlässigkeiten und bleibt in ständiger Transformation.
Der Malprozess selbst, geprägt durch Bewegung, Maßstab und Fragilität der Materialien, führt zu Momenten von Kontrollverlust. Der Malprozess ist ein körperliches Geschehen: ein Streicheln, Schieben, Umkreisen oder auch Rempeln.
Ausgehend von dieser Praxis und der Annahme, dass es das eine, abgeschlossene Bild nicht gibt, stellt sich mir nun die Frage: Wie kann Malerei auf Phänomene reagieren, die jenseits des unmittelbar Sichtbaren oder materiell Fassbaren liegen? Was werden die Geistwesen mir sagen?
Preise und Stipendien
2019
Eberhard-Roters-Stipendium
der Stiftung Preussische Seehandlung und der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst, Berlin
Künstlerische Arbeit mit Bildungsinstitutionen
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Austellungen (Auswahl)
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.
Publikationen
Aliquam a rutrum est, in porta orci. Praesent vitae lacus fermentum, pulvinar leo a, dictum enim. Curabitur sagittis libero ac consequat mattis. Mauris elit elit, malesuada at malesuada sit amet, ornare sed purus.